Tipps und Tricks Für dein Leben

Monday, 24 June 2019

Kohlsuppendiät: Wie mit der Kohlsuppe abnehmen?

Kohlsuppendiät: Wie mit der Kohlsuppe abnehmen?



Die Kohlsuppendiät eignet sich als schnelle Kurzdiät besonders im Herbst und Winter, da in dieser Jahreszeit die Hauptbestandteile der Suppe frisch und besonders nährstoffreich erhältlich sind. Die schwer verdaulichen und kalorienarmen Zutaten sollen einen Gewichtsverlust von bis zu 5 kg pro Woche bewirken. Gleichzeitig hat die erhöhte Zufuhr von Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien einen positiven Einfluss auf die Stoffwechselvorgänge im Körper. Dabei ist diese Diät keine Hungerkur, denn man darf von der Kohlsuppe über den Tag verteilt essen, wann immer man Hunger verspürt; damit entfällt auch der häufigste Grund für den Abbruch einer Diät.
Zutaten einer Kohlsuppendiät



Für die Zubereitung werden folgende Grundzutaten benötigt:

1 großer Weißkohl (oder Spitzkohl)
8 frische Tomaten, enthäutet, (alternativ 2 Dosen Schältomaten)
1 kg Möhren
6 Zwiebeln
2 große Paprikaschoten
1 Staudensellerie
0,5 Knollensellerie
3 Lauchzwiebeln
Zusätzlich kann die Suppe mit Hilfe von Peperoni, Knoblauch, getrockneten Pilzen, Teltower Rübchen oder Sprossen variiert werden.

Das Gemüse putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. In einem ausreichend großen Topf mit gut 4 Litern Wasser kurz aufkochen und bei mäßiger Hitze für etwa 20 Minuten garen (vitaminschonender und schneller geht es im Schnellkochtopf). Gewürzt wird ganz nach Geschmack mit Pfeffer, Muskat, Chili, Curry und viel frischen (oder tiefgekühlten) Kräutern, auf Salz sollte allerdings verzichtet werden.


Kohlsuppe – Diätbeispiel

Am 1. Tag darf man von der Suppe essen, wann immer man hungrig ist. Zusätzlich ist Obst erlaubt, mit Ausnahme von Kirschen, Bananen, Honigmelonen und Pflaumen.

Am 2. Tag wird die Kohlsuppe mit rohem Gemüse aller Art (außer Mais und Erbsen) und grünem Salat (ohne Dressing) ergänzt. Abends wird der Speiseplan mit einer großen Pellkartoffel und etwas Magerquark bereichert.

Am 3. Tag gibt es wieder Kohlsuppe und Obst wie am ersten Tag.

Am 4. Tag dürfen zusätzlich 3 Bananen und als Eiweißergänzung 250 ml Milch oder 250 g Naturjoghurt (beides fettarm) verzehrt werden.

Am 5. Tag gibt es statt Obst 6 frische Cocktailtomaten und zusätzlich 200 g Hähnchenbrust oder Fischfilet, beides unpaniert und in wenig Fett gebraten.

Am 6. Tag kann außer Kohlsuppe eine Fleischmahlzeit, bestehend aus einem mageren Steak sowie einer Portion Salat ohne Dressing oder etwas grünem Gemüse (in Wasser gedünstet) gegessen werden.

Am 7. Tag wird die Kohlsuppe mit Vollkornreis, frischem Gemüse und 250 ml Fruchtsaft (möglichst frisch gepresst) ergänzt.

Während der gesamten Zeit ist es wichtig, mindestens zwei, besser noch drei Liter Flüssigkeit zusätzlich täglich zu sich zu nehmen. Empfehlenswert sind Wasser und ungesüßte Tees, auf Kaffee und Alkohol sollte man während der Diät verzichten. Die ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist besonders wichtig, da der Stoffwechsel durch die Kohlsuppe stark angeregt wird.



Wie wirksam ist die Kohlsuppendiät?


Die recht schnelle Gewichtsabnahme und die einfache Zubereitung machen die Kohlsuppendiät ideal für alle, die auf die Schnelle ein paar Pfund verlieren möchten. Durch die kalorienarmen Zutaten und die drastische Einschränkung von Fett und Zucker können die meisten bereits nach kurzer Zeit erste Erfolge beim Gang auf die Waage erleben. Die täglich wechselnden zusätzlichen Nahrungskomponenten gestalten die Diät abwechslungsreicher und erleichtern das Durchhalten, genau wie die Tatsache, dass es bereits am vierten Tag wieder Fleisch, bzw., Fisch gibt.

Wer die Kohlsuppendiät über einen längeren Zeitraum ausdehnen möchte, kann dies ohne weiteres tun, sollte sie dann aber durch regelmäßige Eiweißgaben wie z. B. Proteinshakes ergänzen. So wird verhindert, dass statt Fett Muskelmasse abgebaut wird. Ernährt man sich nach der Diät weiterhin ausgewogen, nährstoffreich, aber fettarm und bewegt sich regelmäßig, bleibt auch der gefürchtete „Jojo- Effekt“ aus. Erfahren Sie hier alternativ mehr zur Trennkostdiät

No comments:

Post a Comment